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Zeit und Geschick

Neben diesen harten Fakten spielen aber auch die eigenen Fähigkeiten eine Rolle. Wer handwerklich geschickt ist und die eine oder andere Maschine besitzt oder in der Nähe günstig mieten kann, darf sich vielleicht auch an Konstruktionen mit mehrschichtigem Unterbau heranwagen. Kommen jedoch die Kosten für Handwerker und Bauunternehmer hinzu, können vermeintlich günstige Lösungen schnell zur Kostenfalle werden. Genauso spielt die Zeit eine Rolle. Müssen Platten in wenigen Stunden verlegt werden oder ist es machbar, Bereiche eines Stalls für die Zeit der Baumaßnahmen für die Pferde zu sperren.

baumaterial

Auch wenn die Platten und Gitter in unserem Test eigentlich alle ohne Unterbau verlegt werden können sollen, so sind doch noch einige zusätzliche Baumaterialien erforderlich.

Aus der Summe dieser Antworten fällt es deutlich einfacher, die für die jeweilige Situation passende Lösung zu finden. Und mit diesen Antworten lassen sich auch Aussagen aus dem Internet a la „Bei mir hält das schon seit Jahren so“ viel besser einordnen.
Deswegen kann unser Test am Ende auch nicht „die“ Paddock-Platte finden, sondern wir werden untersuchen, welche Platten sich unter welchen Bedingungen am besten einsetzen lassen. Insofern sollte man also beim Blick auf unsere Vergleichstabellen immer die eigene Situation im Hinterkopf behalten, vor allem, wenn es um den Preis geht. Oft täuscht der erste Eindruck, denn ein niedriger Preis muss nicht zwingend Geld sparen und wenn der Preis höher ist, kann das in der Summe durchaus am Ende weniger Kosten verursachen.

So testen wir

Auf unserem Testgelände, dem Wonnenberger Hof im Westerwald, haben wir zwei Testbereiche definiert, auf denen die Testplatten direkt auf den Untergrund verlegt werden.
Auf jeder der beiden Flächen kommen je ca. 20 qm Platten zum Einsatz und müssen in der täglichen Belastung zeigen, was sie können. Die Testflächen werden von ca. 10 bis 12 Pferden regelmäßig begangen, es gibt Bereiche, die mit mehr Wasseransammlungen zu kämpfen haben und trockenere Bereiche. Beide Flächen versinken ohne Befestigung ab dem Herbst mehr und mehr im Schlamm, sodass das tägliche Abäppeln bisher sehr mühsam war.
Ein Testbereich wird von Schleppern befahren (Platten, die keine Befahrung durch einen Schlepper erlauben, werden in diesem Teilbereich nicht verlegt).  
Die Fläche 2 befindet sich auf einem Paddock-Trail in leichter Schräglage. Hier läuft Wasser aus einem Round-Pen und von den asphaltierten Hofflächen ab. Der Bereich wird mehrfach am Tag von den Pferden in unterschiedlichen Gangarten genutzt. Schlepper fahren hier jedoch nicht.
Auf beiden Testflächen gibt es zudem schon Bereiche, die mit einem klassischen Drei-Schicht-Aufbau befestigt wurden, sodass hier direkte Vergleiche gegenüber den im Test befindlichen Platten/Matten gezogen werden können.

testflaeche2

Auch die zweite Testfläche wird im Laufe des Winters immer matschiger. Hier sind die Testprodukte einer besonderen Herausforderung ausgesetzt, da neben der Belastung durch die Pferde und den Schlepper auch noch relativ viel Wasser über diesen Bereich abfließt.


Der Boden ist schwer und lehmig-tonig. Im Herbst und Winter wird er an Stellen, wo es keine Bodenbefestigung gibt, zunehmend matschiger und gegen Ende des Winters gibt es Stellen, an denen es schwer wird, mit der Schubkarre durchzufahren.
Eine echte Herausforderung an die verschiedenen Plattenmodelle.

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