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Paddock-Platten ohne Unterbau? Das klingt wie ein Traum für alle, die Schlamm und Matsch den Kampf ansagen wollen. Doch halten die Produkte auch, was deren Hersteller versprechen? Wir haben es getestet.

Nachdem wir in einer Marktübersicht 13 verschiedene Platten und Matten vorgestellt haben, die laut Herstellerangaben ohne Unterbau direkt in den Matsch verlegt werden können, um damit Paddocks und Wege zu befestigen, war für uns klar, dass wir diese Aussagen überprüfen wollen. Insgesamt neun Platten von verschiedenen Herstellern sind am Ende in unseren Test gegangen, um über einen längeren Zeitraum zu prüfen, welche Modelle sich am besten schlagen.

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Eigentlich ganz einfach

Ein Bauarbeiter sagte mir einmal eine Weisheit: „Letztlich kann man jede Fläche befestigen, wenn man nur genug Material darauf aufbringt.“ Damit hat er natürlich recht, da finanzielle Mittel jedoch häufig begrenzt sind, es wünschenswert ist, die Eingriffe in die Natur so gering wie möglich zu halten und Land oft gepachtet ist oder es Bauauflagen gibt, die kein uneingeschränktes Bauen erlauben, gilt es, die beste Lösung für die jeweilige Anwendung zu finden. Insofern sollte man beim Lesen unseres Artikels und dem Durchforsten der Übersichtstabellen nicht immer nur den Preis im Auge behalten, sondern auch die jeweiligen Anforderungen vor Ort.

Alles ist individuell

Spätestens im Herbst, wenn das Wetter die sommerlich-trockenen Wege und Paddocks in matschige Flächen verwandelt, wird vielen Pferdehaltern klar, dass es einer Lösung bedarf, um den Pferden eine solide und nicht zu feuchte Stand- und Lauffläche zu bieten und gleichzeitig das tägliche Misten nicht zu anstrengend zu machen.
Verfolgt man die Diskussionen im Internet und in Ställen, so gibt es viele Lösungsansätze, um dem Matsch Herr zu werden. Dabei gilt jedoch ein Grundsatz: Jede Anwendung verlangt ihre eigene Betrachtung. Oder anders gesagt: Nur weil bei irgendjemand im Internet irgendeine Lösung für kleines Geld funktioniert, muss das an anderer Stelle nicht auch so sein.
Immer wieder liest man von verschiedenen Materialen, die auf den Boden aufgebracht und verdichtet werden, es gibt Wunder-Vlies, günstige Kiesraster und gebrauchten Kunstrasen, doch bevor ich mich an den Kauf solcher Lösungen begebe, sind ein paar Fragen zu klären. Sehr wichtig ist die Lage einer Fläche, denn je nach Bundesland und Gemeinde kann es hier unterschiedliche Auflagen geben. Es können Genehmigungen erforderlich sein oder es gibt aus wasserrechtlicher Sicht Bedingungen, die erfüllt werden müssen.

bagger

Die verschiedenen Platten können auch ohne schweres Gerät verlegt werden, aber ein kleiner Bagger hilft, den Boden zu begradigen und Baumaterial zu verteilen. Wer einen Schlepper mit Frontlader und einen Kipper-Hänger hat, wird das ebenfalls zu schätzen wissen.

Auch die Eigentumsverhältnisse spielen eine wichtige Rolle. Auf gepachtetem Land kann es Einschränkungen von Seiten des Verpächters geben. Ebenso möchte man die teure Bodenbefestigung später vielleicht einmal ausbauen, um sie an einem anderen Stall wieder zu verwenden. Alleine mit den Antworten auf diese beiden Themenkomplexe schränkt sich die Auswahl an Paddock-Platten schon sehr massiv ein, da manche Platten nur einmal eingebaut werden können und beim Ausbau kaputt gehen würden. Auch die zu erwartende Haltbarkeit ist ein wichtiger Aspekt, denn was nützt mir eine günstige Platte, die nach drei Jahren verschlissen ist.

Boden und Wasser

Ganz besonderes Augenmerk sollte man auf die Bodenverhältnisse, die Wasserverhältnisse und die Belastungen legen. Während norddeutscher Sandboden in Sachen Matsch relativ wenige Probleme bereitet, können Pferdehalter in Mittelgebirgslagen ein Klagelied davon anstimmen, wie tief und pastös Schlamm und Matsch sein können. Auch Steigungen und Gefälle erfordern oftmals andere Lösungen, als relativ flache Lagen. Aus der Tragfähigkeit eines Untergrundes ergibt sich relativ klar, welche Lösung hier funktionieren wird und welche nicht.
Gerade an Stellen, wo viel Oberflächenwasser einen Paddock oder Weg kreuzt, ist besondere bauliche Aufmerksamkeit gefragt und nicht jede Platte macht solch eine Belastung mit. Es gilt als auch, sich darüber Gedanken zu machen, wohin Wasser abfließen kann, damit sich keine Pfützen und Seen bilden
Gleiches gilt für die Anzahl der Pferde, die täglich über eine Fläche laufen oder darauf stehen. Muss man zudem mit Schlepper oder Hoflader über eine Fläche fahren, gilt es, höhere Belastungsanforderungen zu erfüllen.

testflaeche 1

So sieht das Testgelände 1 ohne Befestigung aus. Lediglich um die Balltränke sind schon Platten verlegt. Im Laufe des Winters kann so ein lehmiger Boden bis zu 20 cm  und mehr vermatschen, sodass das Misten dann sehr mühsam wird.

Wenn möglich, empfiehlt es sich, Befestigungen auf oder in den trockenen Boden einzubauen. Je weniger Tragfähigkeit im Erdreich gegeben ist, desto höher muss der Aufwand ausfallen, um hier eine solide Befestigung zu erreichen. Ist der Matsch erst einmal da, wird es schwer, diesem Herr zu werden.
Zudem sollte man die Umweltbelastung nicht außer Acht lassen. Einige Platten sind aus Recyclingkunststoff hergestellt. Dies kann zum Beispiel bei einer späteren Entsorgung von Vorteil sein oder auch in Umwelt-sensiblen Bereichen überhaupt erst eine Genehmigung von Behördenseite ermöglichen.


Konstruktionsarten und Bezeichnungen

Es gibt verschiedene Namen und Konstruktionsweisen für Paddock-Befestigungen, die in aller Regel auch Rückschlüsse auf die jeweilige Funktionsweise geben. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen sogenannten „Platten“ und „Gittern“. Während erstere oft aus einem härteren Material sind und mit mehr Masse gebaut werden, sind Gitter luftiger und  haben weniger Auflagefläche. Platten sind bei sehr schlammig-matschigen Bereichen etwas im Vorteil, da sie auch bei geringerer Tragkraft des Bodens diesem mehr Widerstand entgegensetzen können. Gitter bekommen ihre Stabilität vor allem durch das Füllmaterial. Sie können oft durch günstigere Preise – im Vergleich zu Platten – punkten und eignen sich auch für weniger gerade Bereiche, da es Gitter sowohl in härteren als auch weicheren Konstruktionsweisen gibt. Man sollte sich hier keineswegs aufs Glatteis führen lassen und „weich“ mit „schlecht“ oder „nicht so stabil“ gleichsetzen. Der Begriff „elastisch“ beschreibt die Produkteigenschaften hier treffender. Eine elastische Bauweise sorgt dafür, dass sich Gitter besser an den Untergrund anpassen und auf sie wirkende Kräfte von oben nach unten ableiten.  Sie können diesen Kräften durch ihre elastische Bauweise in einem gewissen Rahmen auch nachgeben, ohne dabei zu brechen. Wenn die Belastung nicht mehr auf das Gitter wirkt, kann dieses in die ursprüngliche Form zurückkehre.

plattenlager

Verschiedende Platten warten auf den Einbau. Je nach eigenem Standort können die Versandkosten bei solchen Mengen schon einen größeren Anteil am Gesamtpreis einnehmen. Klar im Vorteil ist natürlich, wer die Platten direkt ab Werk abholen kann.


Wer eine Lösung zur Paddock-Befestigung also bewerten und mit anderen vergleichen will, sollte einen Blick auf die Bauart werfen, denn daraus ergibt sich, ob die jeweilige Lösung auch für die eigene Situation passt. 


Zeit und Geschick

Neben diesen harten Fakten spielen aber auch die eigenen Fähigkeiten eine Rolle. Wer handwerklich geschickt ist und die eine oder andere Maschine besitzt oder in der Nähe günstig mieten kann, darf sich vielleicht auch an Konstruktionen mit mehrschichtigem Unterbau heranwagen. Kommen jedoch die Kosten für Handwerker und Bauunternehmer hinzu, können vermeintlich günstige Lösungen schnell zur Kostenfalle werden. Genauso spielt die Zeit eine Rolle. Müssen Platten in wenigen Stunden verlegt werden oder ist es machbar, Bereiche eines Stalls für die Zeit der Baumaßnahmen für die Pferde zu sperren.

baumaterial

Auch wenn die Platten und Gitter in unserem Test eigentlich alle ohne Unterbau verlegt werden können sollen, so sind doch noch einige zusätzliche Baumaterialien erforderlich.

Aus der Summe dieser Antworten fällt es deutlich einfacher, die für die jeweilige Situation passende Lösung zu finden. Und mit diesen Antworten lassen sich auch Aussagen aus dem Internet a la „Bei mir hält das schon seit Jahren so“ viel besser einordnen.
Deswegen kann unser Test am Ende auch nicht „die“ Paddock-Platte finden, sondern wir werden untersuchen, welche Platten sich unter welchen Bedingungen am besten einsetzen lassen. Insofern sollte man also beim Blick auf unsere Vergleichstabellen immer die eigene Situation im Hinterkopf behalten, vor allem, wenn es um den Preis geht. Oft täuscht der erste Eindruck, denn ein niedriger Preis muss nicht zwingend Geld sparen und wenn der Preis höher ist, kann das in der Summe durchaus am Ende weniger Kosten verursachen.

So testen wir

Auf unserem Testgelände, dem Wonnenberger Hof im Westerwald, haben wir zwei Testbereiche definiert, auf denen die Testplatten direkt auf den Untergrund verlegt werden.
Auf jeder der beiden Flächen kommen je ca. 20 qm Platten zum Einsatz und müssen in der täglichen Belastung zeigen, was sie können. Die Testflächen werden von ca. 10 bis 12 Pferden regelmäßig begangen, es gibt Bereiche, die mit mehr Wasseransammlungen zu kämpfen haben und trockenere Bereiche. Beide Flächen versinken ohne Befestigung ab dem Herbst mehr und mehr im Schlamm, sodass das tägliche Abäppeln bisher sehr mühsam war.
Ein Testbereich wird von Schleppern befahren (Platten, die keine Befahrung durch einen Schlepper erlauben, werden in diesem Teilbereich nicht verlegt).  
Die Fläche 2 befindet sich auf einem Paddock-Trail in leichter Schräglage. Hier läuft Wasser aus einem Round-Pen und von den asphaltierten Hofflächen ab. Der Bereich wird mehrfach am Tag von den Pferden in unterschiedlichen Gangarten genutzt. Schlepper fahren hier jedoch nicht.
Auf beiden Testflächen gibt es zudem schon Bereiche, die mit einem klassischen Drei-Schicht-Aufbau befestigt wurden, sodass hier direkte Vergleiche gegenüber den im Test befindlichen Platten/Matten gezogen werden können.

testflaeche2

Auch die zweite Testfläche wird im Laufe des Winters immer matschiger. Hier sind die Testprodukte einer besonderen Herausforderung ausgesetzt, da neben der Belastung durch die Pferde und den Schlepper auch noch relativ viel Wasser über diesen Bereich abfließt.


Der Boden ist schwer und lehmig-tonig. Im Herbst und Winter wird er an Stellen, wo es keine Bodenbefestigung gibt, zunehmend matschiger und gegen Ende des Winters gibt es Stellen, an denen es schwer wird, mit der Schubkarre durchzufahren.
Eine echte Herausforderung an die verschiedenen Plattenmodelle.


Getestete Produkte

Einen ganz besonderen Dank möchten wir an dieser Stelle schon einmal an die Hersteller richten, die an unserem großen Vergleichstest teilnehmen. Im Einzelnen sind das:
1.    Envirotek* Paddockplatte PP60
2.    Envirotek* Bodengitter BG50 (Baugleich mit Bodengitter secu M5 von securatek)
3.    Schwabengitter Paddock
4.    WKH Paddockplatte Medium
5.    Riedwiesenhof RWH 36 **
6.    Riedwiesenhof RWH 36 mit rutschhemmender Beschichtung
7.    Hübner-Lee TTE®-MultiDrain-PLUS 3000
8.    Hübner-Lee TTE®-MultiDrain-PLUS 3000 mit Betonsteinen
9.    novus HM E35+

 

Eine Übersicht mit den technischen Spezifikationen der einzelnen Modelle gibt es in unserer Übersichtstabelle im PDF-Format. Die Übersicht der Preise und zusätzlich erforderlicher Baumaterialien gibt es weiter unten im Artikel oder hier als PDF-Datei.

*Die Firma „envirotek“ gehört zur bekannten Firma „securatek“ und man kann die Produkte im Markt unter beiden Namen finden. Der aktuelle und genutzte Name ist jedoch envirotek.

Testablauf

Nach die unterschiedlichen Paddock-Platten eingetroffen waren, haben wir uns an den Einbau unter Berücksichtigung der Herstellerangaben gemacht. Einige Platten wurden auf den noch trockenen Boden verlegt, bewusst wurde die zweite Testfläche erst in Angriff genommen, als es dort schon deutlich schlammiger war. Nicht immer ist es möglich, Flächen in der trockenen Zeit zu befestigen. Wer z.B. im Herbst neues Pachtland bekommt, ist dann oft gezwungen, in dieser Zeit aktiv zu werden.

Ohne Unterbau – wirklich?

Die Bedingungen, um in unserer Marktübersicht und später im Vergleichstest mitmachen zu können, waren eindeutig: direktes Verlegen in den Schlamm sollte möglich sein. Ohne Unterbau und viel Aufwand mit entsprechenden Kosten. Nicht nur aus finanziellen Gründen suchen Pferdehalter nach entsprechenden Lösungen sondern auch die Anforderungen vor Ort sind oft so, dass eine Befestigungslösung gefunden werden muss, die sich leicht wieder zurückbauen lässt, weil z.B. eine Fläche nur gepachtet ist oder es Auflagen von Behördenseite gibt.
Wir waren erstaunt, wie unterschiedlich die Hersteller den Begriff „ohne Unterbau“ auslegen. In unserer Vorstellung bedeutet „ohne Unterbau“: Ich kann die Platte direkt auf den Boden verlegen und verfülle sie mit Sand.

pferdeneugier2

Die Pferde bestaunen neugierig, was sich nach dem Weidegang verändert hat.

Natürlich ist es verständlich, wenn Hersteller mit so einer „Werbeaussage“ punkten wollen, denn sie befinden sich hier oft in einem Zwiespalt. Viele Platten könnten durchaus ohne Unterbau verlegt werden und funktionieren perfekt. Aber der Hersteller kann sich eben nicht sicher sein, ob das immer und überall so klappt. Deswegen ist hier ein mehr oder minder umfangreicher Unterbau eine zusätzliche Sicherheit, dass es zu keinen Problemen kommt. Hersteller können ja nicht wissen, unter welchen Bedingungen die Platten zum Einsatz kommen. Zudem ist der Begriff „Unterbau“ sehr weit auslegbar und reicht in unserem Fall von einem Vlies bis zu einer Kombination aus Vlies, Split und Erdankern. Zudem gibt es „den Unterbau“ in seiner Funktion als Tragschicht und dann gibt es „den Unterbau“ in Form einer Flächendrainage, wie zum Beispiel bei Hübner-Lee, wo die zusätzliche Schicht für eine bessere Entwässerung sorgen soll.
Letztlich ist das in der Sache nicht schlimm, denn wir werden die unterschiedlichen Einbauarten und den damit verbunden Mehraufwand natürlich in unserer Bewertung berücksichtigen und prüfen, ob „ohne Unterbau“ tatsächlich funktioniert oder eher ein Werbeversprechen ist. Auch in unserer Preisübersicht haben wir das entsprechend eingerechnet, sodass sich die zusätzlich erforderlichen Baumaterialien und ggf. Maschinen im absoluten Preis wiederfinden. Auch beim Punkt Verlegegeschwindigkeit werden wir das berücksichtigen.


Verlegen - Grundsätzliches

Alle Platten, die wir auf den beiden Testflächen verbaut haben, erfordern ein Verfüllen mit Sand. Dadurch wird zum einen ein relative guter Halt gegen Verrutschen auf dem Boden sichergestellt und zum anderen werden die Platten in sich stabilisiert, sodass von oben auftreffende Kräfte besser verteilt und abgeleitet werden. Einige Hersteller fordern, eine dickere Sandschicht aufzubringen. Aus unser bisherigen Erfahrung ist das jedoch schwierig, denn zum einen erfordert das entweder eine entsprechende Umrandung mit zusätzlichen Kosten, damit der Sand nicht zu den Seiten ablaufen kann oder einen vertieften Einbau. Zudem hat eine Sandschicht vor allem in Bereichen, in denen Pferde sich länger aufhalten, also zum Beispiel um Raufen herum, den Nachteil, dass sich relativ schnell eine Mischung aus Kot, Urin, Erde und Heu/Stroh bildet. Was das für die Hufgesundheit bedeutet, muss an der Stelle nicht weiter ausgeführt werden, aber sicher ist das eine grundsätzlich schwierige Empfehlung.
Hier bietet Hübner-Lee eine elegante Lösung, denn für die TTE-Raster gibt es Betonsteine, die genau in die entsprechenden Öffnungen passen. Das ist zwar eine recht aufwändige Arbeit, da man jeden dieser Steine einzeln in die Hand nehmen muss, es bietet aber eine gute Alternative zu einer betonierten oder gepflasterten Befestigung, zumal das Wasser hier unter den Steinen einfach abließen kann.

huebnerleesand gesandet

Wer einen Geländestapler oder Staplermast zur Verfügung hat, kann die Platten direkt mit der Palette an den Einbauort transportieren.


Bei der Verlegung der Platten haben wir uns an die Empfehlungen der Hersteller gehalten und dafür gesorgt, dass der Boden relativ glatt und gerade sowie nicht zu nass oder pastös ist.
Für den Einbau von einigen Platten haben die Hersteller eine Art Mini-Unterbau mit Vlies und Splitt oder eine Sandschicht gefordert. Besonders zu loben sind hier die die Riedwiesenhof-Platten sowie die novus HM 35+, die beide direkt auf den Boden verlegt werden. Securatek fordert bei der BG-50 nur ein Vlies als Unterlage, Schwabengitter möchte eine Sand- und eine Splitt-Schicht sehen.
Die WKH- sowie die beiden Hübner-Lee-Modelle erfordern den höchsten Vorbereitungsaufwand. WKH empfiehlt ein Vlies, auf das eine Splittschicht aufgebracht werden soll, bei Hübner-Lee sollten 5 cm Kies (2/4 oder 2/8 Körnung)  als Ausgleichschicht aufgebracht werden, die zum einen für die Drainage der Fläche verantwortlich ist und zum anderen für eine möglichst ebene Grundfläche sorgt. Der Hersteller empfiehlt zudem ein Vlies als Verlegehilfe. Zum Schluss sollen die Platten mit einer Umrandung versehen oder mit Erdnägeln befestigt werden.


Der Preis muss stimmen – wirklich?

Die richtige Paddock-Platte ist schnell gefunden. Ein Blick in unsere Tabelle, das günstigste Modell herausgesucht und schon kann die Bestellung erfolgen. Aber ist günstig auch immer gut? Und ist teuer tatsächlich teuer?
Natürlich nicht, denn es gilt immer, das Gesamtpaket zu sehen. Platten in unserem Vergleich, die auf den ersten Blick teurer erscheinen, als andere Modelle, bieten Vorteile, die erst auf den zweiten Blick klar werden. Gerade an Stellen, wo Platten nicht dauerhaft verlegt werden können oder dürfen, sind robustere Platten deutlich im Vorteil. Die Hübner-Lee-Platten und die Modelle von Riedwiesenhof lassen sich sehr einfach wieder ausbauen, reinigen und erneut einbauen oder verkaufen. Bei weicheren Platten wird der Ausbau schon schwerer. Ein späterer Wiedereinbau ist hier schwieriger bis unmöglich.

pferdeschnuppern

Nach den ersten zögerlichen Schritten wird die neu befestigte Fläche schnell als normal von den Pferden eingeschätzt und genutzt. Man kann deutlich beobachten, dass die befestigten Flächen von den Pferden bevorzugt werden gegenüber den nicht befestigten Bereichen.


Grundsätzlich entscheidet natürlich auch die Materialstärke einer Platte über deren Preis. Während die WKH Medium aus einem relativ dünnen und harten Material besteht (was sich auch im niedrigen Preis zeigt), punkten Hübner-Lee und Riedwiesenhof hier mit deutlich mehr Masse.

Gleiche Platte, anderer Hersteller?

Wir haben natürlich nicht nur die Hersteller angefragt, die an unserem Test teilnehmen, sondern weitere Firmen kontaktiert. Einige wollten jedoch nicht an unserem Test teilnehmen oder haben sich gar nicht gemeldet, andere teilten uns mit, dass sie bestimmte Modelle zwar unter eigenem Namen anbieten, es sich dabei aber um Platten handelt, die wir direkt vom Hersteller im Test haben.
Wer auf der Suche nach Paddock-Platten ist, sollte deswegen immer schauen, ob der Hersteller die Platten auch unter eigenem Namen anbietet, denn das kann durchaus günstiger sein. So stammen einige Platten im Markt von novus HM, die Händler dann unter eigenem Markennamen anbieten. Sie sind beim Hersteller oft günstiger, sodass es sich lohnt, im Vorfeld eines Kaufs gut zu prüfen, um welches Produkt es sich handelt. Riedwiesenhof beliefert auch andere Händler, die die Platten unter eigenem Namen vertreiben – und dabei oft nicht günstiger sind.
Lohnen kann so ein Blick zu anderen Händlern/Herstellern aber auch, wenn der Originalhersteller Lieferschwierigkeiten hat. Eventuell können Händler dann noch mit Lagerbeständen aushelfen.


Riedwiesenhof RWH 36 **

rwh aufmacher

Die Riedwiesenhof-Platten sind neben der E35+ von novus HM und der Securatek PP60 das einzige Platten-Modell in unserem Test, bei dem es von Herstellerseite keinerlei Vorgaben in Bezug auf einen Unterbau gibt. Lediglich halbwegs plan sollte der Untergrund sein und nicht so weich und schlammig, dass jede Platte direkt darin versinkt. Auch kleinere Steine sollte man entfernen, damit dort nicht eine zu hohe Punktbelastung entstehen kann.

rwh einzeln

Rechts die beiden Platten sind die originalen RWH 36. Die beiden linken Platten sind besonders beschichtet und zur Befestigung von Wegen gedacht, über die Menschen gehen.

In Sachen Gewicht zählen sie mit ca. 6,5 kg für den halben Quadratmeter neben den Hübner-Lee-Modellen zu den schwersten Vertretern in unserem Test. Gefertigt werden sie aus Recycling-Kunststoffen, die aus dem dualen System/Grüner Punkt wiederverwertet werden. Ein lobenswerter Ansatz, der sich sonst nur bei Hübner-Lee und – eingeschränkt bei WKH - findet. Dank einer relativ großen Oberfläche, die von stabilen Stegen getragen wird, bieten sie Matsch und Schlamm eine relativ große Widerstandsfläche, was sie auch für eher schlammige Bereiche und die Verlegung in den Matsch infrage kommen lässt.

rwh chef

Riedwiesenhof-Geschäftsführer Peter Würl zeigt die neuen Maßstabs-Platten-Modelle, mit denen man den Zusammenbau der großen Platten üben kann.

Die Platten haben eine Art Verzahnung, mit der sie untereinander Halt finden, wobei diese Verbindungen nicht fest sind, sondern ausreichend Raum für Bewegungen lassen, die durch Ausdehnung oder Zusammenziehen bei unterschiedlichen Temperaturen entstehen. Der Hersteller empfiehlt, zwischen Platten ca. 5 mm als Dehnungsfuge einzuplanen. Falls jemand an dieser Stelle Sorge haben sollte, ob diese Verbindung auch ausreichenden Halt bietet: das tut sie.
Die Platten werden mit den offenen Stellen nach unten einfach auf die Fläche gelegt. Sobald die erste Reihe fertig ist, legt man die zweite Reihe mit etwas Abstand daneben und fügt diese dann – wie bei einem Reißverschluss – an die erste Platte an. Dazu verwendet man am besten einen Vorschlaghammer, um die Platten leicht ineinander zu schieben. An nicht ganz ebenen Stellen kann es nötig sein, eine der beiden gegenüberliegenden Platten anzuheben oder herunterzudrücken, damit die Haltezähne gut in die entsprechenden Öffnungen der gegenüberliegenden Platte gleiten können. Im Vergleich zu den Hübner-Lee TTE-Platten geht das etwas schwerer. Die weiblichen Verlegehelferinnen waren der Meinung, dass sie mit den Riedwiesenhof-Platten mehr Schwierigkeiten haben beim Verlegen.

rwh verlegung

Die RWH 36 werden reihenweise verlegt. Ist die erste Lage fertig und ausgerichtet, werden die nächsten Platten - wie bei einem Reißverschluss - angelegt. Hier kann ein Vorschlaghammer nützliche Dienste leisten.

Für die größtmögliche Stabilität empfiehlt sich ein sogenannter T-Verbund, sodass die Platten immer um eine halbe Platte versetzt aneinander gelegt werden.
Dank der geringen Abmessungen lassen sich auch Rundungen und Ecken gut mit den Platten ausfüllen. Zudem können die Platten einfach (z.B. mit einem Elektro-Fuchsschwanz) in die gewünschten Größen gesägt werden. Sind die Platten im gewünschten Verbund fertig gelegt, wird mit Sand verfüllt.

rwh stein

Je ebener der Untergrund, desto einfacher gelingt die Verlegung. Ein kleiner Stein - wie hier im Bild zu sehen - kann unter Umständen das Zusammenrutschen der Platten behindern.

Dadurch, dass die Platten keine feste Klick-Verbindung miteinander eingehen, lassen sie sich im Bedarfsfall relativ einfacher wieder ausbauen und an anderer Stelle wiederverwenden, bzw. verkaufen. Das ist ein Plus-Punkt, nicht nur unter Werterhaltungsgesichtspunkten, sondern macht die RWH 36 auch zu einer echtem Empfehlung für alle Pferdehalter, die keine dauerhafte Befestigung einer Fläche bauen wollen oder dürfen. Bei gepachtetem Land kann man die Platten einfach bei Pachtende wieder ausbauen und der dem Pächter das Land so zurückgeben, wie man es vorgefunden hat. Auch in genehmigungsrechtlich schwierigen Gegenden kann das ein Argument sein, was Behörden davon überzeugt, eine Genehmigung zu erteilen.

rwh komplett

Bei der Verlegung der Platten sollte man dafür sorgen, dass die Fugen ausreichenden Spielraum bieten, da die Platten sich ausdehnen können, vor allem, wenn sie bei kalten Temperaturen verlegt wurden.


Da die Platten direkt auf den Boden gelegt werden können, geht der Aufbau relativ schnell. Hat man einmal das Verlegeprinzip verstanden, klappt es wirklich gut. Der Hersteller hat zudem angekündigt, in Sachen Anleitung noch einmal nachzuarbeiten, um das Verlegen noch einfacher zu machen.

rwh mit sand halb

Am Schluss werden die RWH 36 - wie alle Platten und Gitter in unserem Test - mit Sand verfüllt. Eine Randbefestigung ist hier aufgrund der robusten Bauweise nicht erforderlich.


Nach den ersten Wochen überzeugen die Riedwiesenhof-Platten schon jetzt. Durch den Sand ergibt sich eine schöne, leicht aufgeraute Oberfläche, die auch bei nasser Witterung noch guten Halt bietet. Fahrspuren oder ähnliche, unerwünschte Verschiebungen gibt es keine und auch die Ränder sehen noch sehr gut und unverändert aus. Eine Umrandung scheint hier nicht nötig zu sein.  


Novus HM E35+

novus aufmacher

Die E35+ ist neben Riedwiesenhof und der PP60 von Securatek die einzige Platte, die direkt und ohne Unterbau auf den Boden verlegt werden kann. Sie besteht aus sortenreinem Polyethylenregranulat, ein nicht zu harter Kunststoff, der auch bei unterschiedlichen Temperaturen nicht zum Brechen neigt. Die kleinen Platten sind zu 1,1 qm großen Stücken vorgesteckt. Die E35+ gibt es auch in einer Basis-Version ohne Plus, die dann folgerichtig E35 heißt.

novus einzeln

Gegenüber der normalen E35 ist die Plus-Variante mit den hellgrauen "Unterplatten" ausgestattet, die dafür sorgen, dass die Platten nicht im Untergrund versinken. Die versetzte Montage sorgt für mehr Halt im Gesamtverbund.

Diese Platte kann unter guten Bedingungen ebenfalls direkt auf den Boden verlegt werden, da sie eine relativ große Auflagefläche bietet. Allerdings sollte der Boden dann beim Verlegen trocken oder ein Unterbau vorhanden sein. Ein direktes Verlegen in den Schlamm erfordert die Plus-Variante. Diese hat auf der Unterseite eine hellgraue Zusatzplatte aus Kunststoff, die das Einsinken der Platte verhindern soll. Die graue Platte ist leicht versetzt vormontiert, sodass sich die nächste Platte direkt anlegen und einklicken lässt. Muss man aber, um z.B. Kurven zu verlegen, die Platten auseinandernehmen, ist das doch ein wenig Aufwand verbunden.

novus klicken

Bei Verlegen werden die Platten an den Übergängen einfach mit einer Klickverbindung verbunden.

Ein weiterer kleiner Nachteil liegt an den Rändern, denn hier muss man den überstehenden Rand der Unterplatte absägen, da die Pferde sonst auf die Plastiknoppen treten könnten. Dafür geht das eigentliche Verlegen recht flott von der Hand. Die 1,1 qm großen Stücke werden aneinandergelegt und an den Rändern mit Fußdruck ineinander geklickt. Solange der Boden halbwegs gerade ist, geht das super einfach. Bei Bodenunebenheiten geben die Platten jedoch unterschiedlich nach unten nach, sodass die Rastnoppen nicht immer an der richtigen Stelle sitzen oder sogar abbrechen können. Hier muss man an der einen oder anderen Stelle von Hand etwas nachhelfen, bis alles sitzt. Sind alle Platten verlegt, werden diese mit Sand verfüllt.

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An den Rändern müssen die überstehenden grauen Unterplatten abgesägt werden, um einen sauberen Rand zu erhalten.


Mit einer Steghöhe von nur 3,5 cm sind die novus die niedrigsten Platten im Test. Trotzdem haben sie ausreichende Stabilität, um mit Schleppern darüber zu fahren. Im Laufe der Zeit verändern die Platten an ihrer Oberfläche ihre Struktur. Es scheint fast so, als würden die Stege leicht zur einen oder anderen Seite wegkippen, was jedoch eine sehr rutschfeste und doch zum Abäppeln ausreichend glatte Oberflächenbeschaffenheit ergibt.

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Das Verlegen der E35+ geht recht schnell, ein Randschutz kann sinnvoll sein, ist aber kein Muss.

Auch an den Rändern ist das Verhalten zu beobachten. Aufgrund des nicht zu harten Kunststoffs brechen die Platten aber nicht und sind sehr stabil. Das zeigt sich auch bei Vergleichsplatte (E35 mit Unterbau), die seit zwei Jahren auf dem Hof liegen. Die Platten wirken in der Hinsicht sehr robust. Eine Umrandung ist also kein Muss, nützt aber der Verlängerung der Lebensdauer auf jeden Fall.

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Am Anfang sollte man die Sandschicht auf den Platten etwas höher aufbringen, als erforderlich, da der Sand nach und nach durch die Platten durchrieselt und mögliche Hohlräume ausfüllt. Das ist bei allen Platten und Gittern in unserem Test so.


Allerdings ist die E35 keine Platte, die man einfach so ein- und später wieder ausbauen kann. Das geht vielleicht maximal einmal, aber es passiert dann durchaus, dass Zwischenverbinder abbrechen, was den Gesamtverbund schwächt. Zudem müssen die Platten recht aufwändig und gründlich gereinigt werden, um ein zweites Mal genutzt werden zu können. Das ist bei der Einschätzung der Werthaltigkeit ein Minuspunkt, der allerdings durch den geringeren Preis (z.B. im Vergleich mit den Riedwiesenhof RWH 36) abgeschwächt wird.
Die E35+ macht, trotz niedriger Stege, einen guten ersten Eindruck. Auf der Testfläche sind keine Fahrrinnen erkennbar und Wasser läuft gut nach unten ab.


Envirotek Bodengitter BG50

envirotek bg50aufmacher

Mit der aus weichem LD-PE gefertigten BG50 haben wir die Platte im Test, die mit Abstand am einfachsten zu verlegen ist und zudem durch den günstigsten Quadratmeterpreis überzeugt. Eigentlich erfordert sie auch keinen Unterbau, der Hersteller empfiehlt jedoch, ein leichtes Vlies unterzulegen, um ein Durchdrücken von Matsch zu verhindern. Ist das Vlies auf den Boden gelegt - was wirklich kaum Zeit benötigt, werden die etwa 1,35 qm großen Stücken (jeweils vier einzeln vorgesteckte Bodengitter BG50) aneinander gelegt und ineinander geklickt. Durch die leicht geschwungenen Ränder rutschen die Platten fast von alleine in die perfekte Position. Aufgrund des geringen Eigengewichts lassen sie sich wunderbar einfach bewegen und positionieren. Nun werden die Bodengitter BG50 mit Sand verfüllt und sind betriebsbereit. Das relativ elastische und biegsame Material sorgt zudem dafür, dass die Platten sich gut an den Untergrund anpassen.

envirotek bg50 einzeln

Das BG50 ist - wie das Schwabengitter - eine elastische Konstruktion, die Belastungen nachgibt und so entstehende Kräfte ableitet.


Der Hersteller gibt an, dass man bis zu 120 qm pro Stunde damit belegen können soll und wenn man das Verlegen des Vlieses und das Verteilen des Sandes nicht mit einrechnet, ist das ein Wert, der durchaus erzielbar ist.

envirotek bg50schritt 1

Das Vlies wird vom Hersteller empfohlen, ist aber kein Muss.


Auch die Bodengitter BG50 wird vom Hersteller als schleppertauglich angegeben und zeigt auch nach häufigem Befahren keine Fahrspuren oder gar Verschleiß. Obwohl die Platte aus einem eher weicheren Kunststoff hergestellt ist, macht sie einen sehr robusten Eindruck und hat uns etwas besser gefallen, als das Schwabengitter Paddock, bei der einige Federelemente schon beim Verlegen abgerissen sind. Auch die Ränder der Bodengitter BG50 zeigen sich sehr stabil und verschleißarm. Eine gesonderte Randbefestigung scheint nicht zwingend erforderlich zu sein, wenngleich es natürlich immer ein zusätzlicher Schutz für Paddock-Platten ist.

envirotek bg50verlegt

Das BG50 lässt sich sehr einfach und schnell verlegen. Durch die geschwungene Bauform rutschen die einzelnen Gitter fast von alleine in die gewünschte Position.


Auch in Sachen Abäppel-Freundlichkeit kann die Bodengitter BG50 überzeugen, da die Oberfläche mit der Sandfüllung eine relativ glatte Oberfläche bildet, über die die Zinken einer Bollengabel gut gleiten können.

envirotek bg50verfüllt

Der Sand sorgt für eine zusätzliche Ableitung der Kräfte.


Was man bei dieser Platte im Hinterkopf behalten sollte ist, dass sie nicht für die mehrfache Verwendung gedacht ist. Wer also darauf angewiesen ist, Platten mehrfach ein- und auszubauen, der muss andere – und dann auch deutlich teurere – Modelle wählen.


Envirotek Paddockplatte PP60

pp60aufmacher

Die Paddockplatte PP60 ist eine relativ leichte Platte aus PE-PP-Kunststoff. Sie unterscheidet sich ein wenig von den anderen Platten in unserem Test, da sie sich am besten verlegen lässt, wenn der Boden feucht ist. Damit ist sie natürlich ideal für alle Pferdehalter, die ihren Stallbereich erst befestigen können oder wollen, wenn der Matsch schon da ist.
So lange noch eine gewisse Grundtragfähigkeit im Boden herrscht, legt man die Paddockplatte PP60 einfach auf die zu befestigenden Fläche und rüttelt oder walzt die Platten in den Boden. Den nötigen Halt und Verbund erfahren die Platten durch ein Klicksystem. Zudem hat sie keine Steg-Konstruktion, sondern ist eher eine Art halb-geschlossene Platte, die dadurch weniger stark in den Untergrund einsinken soll. An der Unterseite befinden sich massive Ankerelemente, die die Platten sehr fest im Boden verankern. Damit ist die Paddockplatte PP60 auch für schräge und steilere Bereiche geeignet, da sie dort kaum verrutschen kann.

 

pp60 einzeln

Die PP60 von unten betrachtet: Durch die nach unten reichenden Stege sitzt die Platte sehr fest im Erdreich. Damit eignet sich sich auch für schräge oder steilen Flächen.


Geliefert wird die Paddockplatte PP60 in vorgesteckten Rechtecken, sodass man bei geraden Wegen sehr schnell und problemlos „Meter machen“ kann. Bei gebogenen Stücken muss man die Platten entweder einzeln bestellen oder auseinanderbauen. Das geht aber relativ problemlos und schnell.

pp60direkt im schlamm

Während viele andere Produkte besser auf trockenen Untergrund verlegt werden sollten, ist es bei der PP60 umgekehrt: In matischigen Boden, der noch eine gewisse Tragfähigkeit hat, lässt sie sich relativ einfach einarbeiten.

Die Verlegung geht sehr einfach von der Hand, denn die Platten, ob einzeln oder vorgesteckt, werden auf den möglichst glatten Boden gelegt, dann kommt die nächste Matte/Platte daran. Zur Verbindung tritt man nun auf die Bereiche, in denen sich Klickverbindungen befinden, bis diese hörbar einrasten. Etwas kniffliger kann es werden, wenn der Boden nicht ganz eben ist, denn dann rasten nicht immer alle Klickverbinder sauber ein. Das tut dem Gesamtverbund zwar keinen Abbruch, aber dennoch werden wir beobachten, wie sich die Platten in den kommenden Monaten an diesen Stellen verhalten. Bei sehr unebenem Boden sollte man gegebenenfalls darüber nachdenken, eine dünne Ausgleichsschicht aufzubringen, damit die Platten nirgendwo in der Luft hängen. Sand oder Splitt könnte hier schon reichen.

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Für das Verlegen der PP60 ist eine 200-250 Kg Rüttelplatte Pflicht. Eine Walze wäre aber noch bessern, um die Platten noch gleichmäßiger in den Boden einarbeiten zu können.


Sind alle Platten so verlegt, wie gewünscht, geht es an die Befestigung. Envirotek empfiehlt die Nutzung einer 250 kg Rüttelplatte oder einer Walze. Wir haben die Platten mit der Rüttelplatte in den Boden eingearbeitet, hätten uns an mancher Stelle aber etwas mehr Gewicht gewünscht, um die Platten an unebenen Stellen besser in den Boden einarbeiten zu können. Hier wäre dann die oben angedachte Sandschicht eine Alternative oder die Nutzung einer etwas schwereren Rüttelplatte/Walze.
Sind die Platten ausreichend in den Boden eingearbeitet, werden sie mit Sand verfüllt. Dadurch bekommen sie mehr Gewicht und halten noch besser auf und im Boden. Zudem werden die Zwischenkammern verfüllt und können auftretende Kräfte besser ableiten.

PP60 verlegt

Auch größere Flächen lassen sich relativ schnell mit dieser Lösung befestigen.


Dank der robusten Konstruktion kann die Paddockplatte PP60 trotzdem mit Schleppern befahren werden – natürlich immer nur, solange der Boden darunter ausreichend tragfähig ist.
Der erste Eindruck der Platten nach einigen Tagen lässt uns positiv in den Winter schauen. Zwar gibt es eine sichtbare Welligkeit, aber selbst an den Stellen, wo die Platten nicht mehr fest durch die Klickverbindungen zusammenhalten, wirkt alles stabil und solide. An einer Stelle haben sich die Platten zwar etwas in den Schlamm gedrückt, sodass dieser einige wenige Zentimeter auf der Plattenoberfläche steht, aber damit scheint die Bewegung auch abgeschlossen zu sein. Wir werden es auf jeden Fall beobachten.
pp60sandmatschverlegt

Sind die Platten in den Boden eingearbeitet, werden sie mit einer Sandschicht abgedeckt.

Da die Plattenoberfläche leicht rau und profiliert (ca. 2 mm) ist, bieten die Paddockplatte PP60 guten Halt, auch bei nassen Verhältnissen. Auch beim Abäppeln mit einer Bollengabel lassen sich die Paddockplatte PP60 gut reinigen, da die Zinken der Gabel nirgendwo hängenbleiben.  Auch die Ränder sind durch die relativ tiefe Einarbeitung in den Boden gut geschützt, zumal das Material selber auch entsprechend robust scheint. Eine Umrandung dürfte hier wohl verzichtbar sein.


WKH Paddockplatte Medium

WKH Aufmacher

Die Platten von WKH sind aus Hochdruck-Polyethylen gefertigt, das auch im Lebensmittelbereich Anwendung findet. Der Hersteller verzichtet laut eigenen Angaben auf Weichmacher und Schwermetalle, was natürlich klare Plus-Punkte in Sachen Umwelt gibt. Die WKH Medium ist die Platte in unserem Vergleichstest, die aus dem härtesten und dünnsten Material gebaut ist. Von Herstellerseite wird hier eine Art Unterbau gefordert, zumindest für lehmige Böden. Neben einem Vlies soll es auch eine ca. 5 cm dicke Ausgleichschicht aus Splitt geben. Auf diese kommen die Platten, die mit Sand befüllt werden und anfangs sogar mit einer gut 10 cm hohen Sandschicht bedeckt sein sollen.

WKH einzeln

Die WKH Medium werden einfach zusammengesteckt und mit Verbindern fixiert. Hier sind vier einzelne Platten zusammengefügt - allerdings noch ohne Verbinder.

Allerdings hätte dies in der Praxis den Nachteil, dass sich in dieser Schicht auch – vor allem, wenn die Platte rund um Raufen verlegt ist – viel Kot, Urin und Heureste sammeln. Dies führt relativ schnell zu einer schlecht riechenden Sand-Matsche, die der Hufgesundheit nicht zuträglich ist.  

WKH Verbinder1

In jeder Platte sind die Verbinder eingespritzt und können herausgedreht werden. Das ist allerdings relativ mühselig, sodass es sich empfiehlt, zusätzliche Verbinder direkt mitzubestellen - was den Kaufpreis pro Quadratmeter natürlich, wenn auch nur leicht, erhöht.

Sobald der Unterbau erstellt ist, geht die Verlegung relativ flott. Die Platten legt man dazu am besten in die gewünschte Reihe und verbindet diese dann mit den entsprechenden Verbindern, die sich als Spritzgussteile noch in den Platten selber befinden. Um die nicht alle mühsam herausdrehen zu müssen, sollten man ausreichende Verbinder separat bestellen, was den Preis der Platten aber ein wenig erhöht. Aufgrund der kleineren Plattengröße lassen sich auch Rundungen, Ecken und Kanten gut mit den Platten verlegen, aber auch bei größeren Flächen kommt man relativ gut voran, obwohl jede Platte mit den Verbindern an die Nachbarplatten angebaut werden muss. Der Plattenverbund ist auf jeden Fall sehr gut und auch kleine Unebenheiten im Untergrund werden damit sicher überwunden. Von oben nachfließender Sand füllt mögliche Holstellen entsprechend aus.

 WKH Verbinder2

Hier sieht man die Platten in fixiertem Zustand. Die Montage geht recht einfach und schnell.

Der Hersteller empfiehlt, die Ränder der Platten entweder mit einer Umrandung zu schützen oder in den Boden vertieft einzubauen. Alternativ können die Ränder auch mit Erde bedeckt werden, was wir als günstigste Möglichkeit in den absoluten Preis in unserer Übersichtstabelle haben einfließen lassen. Eine Umrandung ist auf jeden Fall zu empfehlen, denn schon nach wenigen Tagen zeigen die Ränder ohne diesen Schutz abgebrochene Stücke und fehlende Kanten.

WKH Kurven

Dadurch, dass die WKH Medium einzeln, und nicht vorgesteckt, geliefert werden, eignen sie sich gut, um schräge oder runde Bereiche auszulegen.

Das dürfte auch an dem relativ harten und dünnen Material liegen, das diesen mechanischen Belastungen von Pferden und Schlepper nicht ausreichend gewachsen ist. Es scheint generell recht brüchig zu sein. Hier wird es spannend, ob das bei kalten Temperaturen noch mehr wird und wie sich die WKH-Platten auf Dauer verhalten. Im Kernbereich der Testfläche machen die WKH-Platten einen zuverlässigen Eindruck. Auch das Befahren mit Schleppern und Hängern macht ihnen nichts aus, was wiederum für die Stabilität spricht.

WKH Rand

Ohne Kantenschutz geht leider nichts. Durch das relativ harte Material kommt es besonders an den Rändern schnell zu Brüchen und Beschädigungen. Der Hersteller empfiehlt, entweder einen Rand um die Platten zu bauen oder diese in die Erde versenkt laufen zu lassen.

Wasser leiten die Platten, bzw. der darin befindliche Sand recht gut ab. Wenn die Platten gut mit Sand verfüllt sind, lassen sie sich relativ gut abäppeln. Der Hersteller weist darauf hin, dass sich die Platten einfach ausbauen lassen sollen. Dazu werden die Verbinder mit einem Schraubenzieher nach oben herausgezogen, um dann die jeweilige Platte aus dem Erdreich zu entfernen.


Schwabengitter Paddock

schwabengitter aufmacher

Das Schwabengitter Paddock ist eine Gitterkonstruktion aus relativ elastischem Hochdruck-Polyethylen. Die Bauweise ist – ähnlich dem Envirotek BG50 Paddock-Gitter – sehr flexibel, wobei Schwabengitter sogar noch einen Schritt weiter geht und zwischen den Gitterrastern federnde Elemente integriert hat, die Kräfte ableiten, bzw. den Kräften ausweichen. Bewegungen sind in horizontale aber auch vertikale Richtung möglich. Damit das funktioniert, empfiehlt der Hersteller einen  Mini-Unterbau aus einer Feinsplittschicht.

schwabengitter einzeln

Die Paddock-Gitter von Schwabengitter sind - wie die envirotek BG50 auch - eine flexible Gitterkonstruktion.

Die bietet den Gittern Halt, bevor diese mit Sand verfüllt werden. Die zu 1 qm großen Quadraten vorgesteckten Gitter lassen sich sehr einfach verlegen. Lediglich die Envirotek BG50 waren noch leichter und schneller eingebaut.

schwabengitter verlegung 2

Auch die Schwabengitter lassen sich schnell und einfach verlegen. Anlegen, ausrichten, einklicken - fertig.


Die Schwabengitter legt man einfach auf den Boden, richtet sie kurz aus und klickt die Befestigungen mit den Füßen fest. Das geht so flott, dass zwei Personen in einer Stunde locker 20 -30 Quadratmeter Fläche damit befestigen können (dabei haben wir die Zeit für das Aufbringen der Splittschicht mit eingerechnet). Auch wenn das Verlegen fast selbsterklärend ist, wäre eine Anleitung sicher hilfreich gewesen.

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Durch die flexible Bauweise werden kleine Bodenunebenheiten gut ausgeglichen.

Durch die flexible Bauweise passen sich die Schwabengitter sehr einfach auch etwas unebenem Boden an. Hier wird es besonders interessant, zu beobachten, wie sich diese Gitter im Laufe der Zeit entwickeln und ob die flexible Bauform ausreichend Halt gibt. Der erste Eindruck lässt hoffen, denn auch wenn einige wenige Federelemente schon beim Einbau abgebrochen sind, so zeigen die Platten bisher eine sehr gute Haltbarkeit und keine Fahrspuren oder ungleichmäßiges Einsinken in den Boden.

schwabengitter bruchstellen

Einige Federelemente sind beim Einbau gebrochen. Das scheint bisher keine Auswirkung auf die Stabilität zu haben, wir werden es aber beobachten.

Auch die Ränder wirken robust und zeigen keinen Verschleiß. Eine Umrandung ist hier nicht nötig, was ebenfalls für die dauerhafte Haltbarkeit spricht. Wasser sickert wunderbar durch die Gitter durch und das Abäppeln ist relativ leicht. Allerdings sollte der Sand die Zwischenräume gut ausfüllen, damit die Zinken der Bollengabel nicht an den Stegen hängen bleiben.

schwabengitter halb mit Sand

Mit dem Sand bekommen die Schwabengitter zusätzliche Stabilität.


Die Schwabengitter können wieder ausgebaut werden, um sie an anderer Stelle weiter zu nutzen. Das sollte genau entgegengesetzt zur Verlegerichtung erfolgen. Man fährt also zum Beispiel mit der Staplergabel unter das Gitter und hebt diese leicht an, damit die Verfüllung nach unten herausrieselt. Das Gitter kann - genau wie es eingeklinkt wurde - auch wieder entriegelt werden. Alternativ geht das auch mit einer Latte, die man unter die Gitter schiebt. Auch wenn mal ein Verbinder abbricht, tut das der Haltbarkeit späterer Verbindungen keinen wirklichen Abbruch.


Hübner-Lee TTE MultiDrain-PLUS 3000

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Mit gleich zwei Varianten der MultiDrain Plus 3000 nimmt Hübern-Lee an unserem Test teil, die sich jedoch letztlich nur in der abweichenden Füllung der Gitter-Zwischenräume unterscheiden – und natürlich in den jeweiligen Anwendungsbereichen.
Die Platten sind äußerst robust und wirken sehr stabil. Das zeigt sich auch im stattlichen Gewicht: eine Platte wiegt 8,7 kg. Mit einer Größe von 40 x 80 cm sind sie aber trotzdem noch gut handhabbar. Eine Steghöhe von 60 mm bietet in diesem Test sonst kein Gitter, lediglich die Envirotek PP60 ist noch 0,9 cm dicker, aber auch anders und ohne Steg konstruiert. Auf den Stegen befinden sich kleine Noppen, die gegen Rutschen helfen sollen – und das auch tun.

Huebner Lee Betonsteine platte alleine

Hübner-Lee ist mit zwei Modellen im Test vertreten, die sich jedoch nur in der Füllung unterscheiden. Oben die Version mit Sandfüllung (die hier noch nicht zu sehen ist) und unten die Variante mit Betonsteinen, die wir im nächsten Abschnitt genauer besprechen.

Die Hübern-Lees bestehen auch aus Recycling-Kunststoff, der aber härter ist als der Recycling-Kunststoff, den Riedwiesenhof verwendet. Dadurch lassen sich die Hübner-Lee etwas schwerer sägen, wenn es nötig wird. Die Entscheidung für dieses Material können wir nur begrüßen, da es die Umwelt schont und in Situationen, wo es nur unter Auflagen eine Genehmigung zur Bodenbefestigung gibt, kann so ein Punkt durchaus den entscheidenden Unterschied ausmachen. Zumal die TTE-Raster aufgrund ihrer Bauweise auch nicht als bodenversiegelnd gelten. Dies kann bei Genehmigungsverfahren von besonderem Vorteil sein, da die Ausgangsfläche sich einfach wiederherstellen lässt und der belebte Oberboden geschützt wird. Durch natürlichen  Abbau und Filterung von Stoffeinträgen (Ammoniak + Nitrate) wird das Grundwasser besonders geschützt.

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"Kein Unterbau, sondern eine Drainageschicht, damit das Wasser abließt" - sagt zumindest der Hersteller. Die 5 cm dicke Schicht transportiert nicht nur Wasser besser ab, sondern sorgt auch dafür, dass kleine Unebenheiten auf dem Boden ausgeglichen werden.

Hübner-Lee möchte, dass die Platten auf eine Kiesschicht als Ausgleich gelegt werden. Auf diese kommt dann ein feines Vlies als Verlegehilfe. Die Platten selbst werden mit Erdnägeln im Boden befestigt, alternativ kann auch ein Rahmen gebaut werden. Hübner-Lee empfiehlt zudem, alternativ eine Unterschicht aus Holzhackschnitzeln zu verwenden, die für eine federnde Gesamtfläche sorgen sollen, da Bewegungen etwas abgedämpft werden. Laut Hersteller sei das zwar ein, auf den ersten Blick zumindest, ungewöhnliches Material, es würde sich aber bei verschiedenen Anwenden sehr bewähren und sei zudem als natürlicher Baustoff für den verbesserten Schadstoffabbau und für eine reduzierte Geruchsbildung hilfreich. Eventuell werden wir hier später noch einmal einen gesonderten Test starten, um das zu überprüfen.
Wir haben uns bewusst entschieden, die TTE-Raster testweise einmal mit Vlies und Erdnägeln zu verlegen und einmal auf beides zu verzichten, um Unterschiede herauszufinden.
Eine Version der Test-MultiDrain-PLUS 3000 wird nach dem Verlegen mit Sand verfüllt. Hübner-Lee empfiehlt, eine ca. 3 bis 4 cm hohe Tretschicht oben auf den TTE-Gittern zu lassen. Das ist für alle Bereiche, wo Pferde nicht lange stehen, keine schlechte Lösung, wenngleich diese obere Schicht auch beim Abäppeln und durch Hufbewegungen schnell abgetragen wird, es sei denn, es gibt eine entsprechend höhere Umrandung.
Grundsätzlich sind Sandschichten als Tretschicht genau zu beobachten, denn darin können sich Kot, Urin und Futterreste sammeln und zu einer bakterienreichen Masse verwandeln, die der Hufgesundheit nicht sehr zuträglich ist.

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Auch die TTE-Raster lassen sich einfach und schnell verlegen. Gerade an Stellen, von Rundungen oder Ecken ausgelegt werden müssen, können sie punkten.

Natürlich haben alle Hersteller mit dieser Problematik zu kämpfen. Deswegen bietet Hübner-Lee für Stellen, an denen Pferde bspw. fressen, die Variante mit Füllsteinen an.
Bei den mit Sand verfüllten TTE-Rastern haben wir beim Verlegen auf Erdnägel und Verlegehilfe verzichtet. In unserem Fall war das überhaupt kein Problem. Die Platten lassen sich wunderbar leicht, schnell und einfach verlegen. Der Untergrund muss nicht ganz eben sein, da die Splittschicht  Unebenheiten etwas ausgleicht. Ist die Splittschicht auf den Boden aufgebracht, werden die Platten einfach darauf verlegt. Sie rutschen sehr leicht ineinander und im Gegensatz zu den Riedwiesenhof- Platten ist hier kein Vorschlaghammer erforderlich. Ein Vorteil, den vor allem die weiblichen Helferinnen bei unseren Verlegeaktionen sehr positiv hervorhoben.

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Auf dieser Testfläche haben wir auf Erdnägel und Verlegevlies bewusst verzichtet - und können bis jetzt keine negativen Auswirkungen feststellen.

Ein Verlegevlies haben wir nicht vermisst, für uns gab es keinen Unterschied beim Verlegen im Vergleich zu der Fläche mit dem Vlies. Bei größeren Bodenunebenheiten muss man die schon liegenden Platten ggf. leicht anheben, damit die neu anzulegende Platte besser in die Verbinder rutsch.
Wenn die Platten im T-Verbund verlegt werden, wird die Fläche in sich sehr stabil, hat aber durch die nicht-einrastenden Verbindungen dennoch Luft, um sich auszudehnen oder zusammenzuziehen.
Aufgrund der Plattengröße gelingt das Verlegen nicht ganz so schnell, wie bei den zu größeren Einheiten vorgesteckten Gittern und Platten, aber auch hier kommt man schnell voran. Zudem lassen sich mit den TTE sehr einfach Rundungen und Ecken ausfüllen.
Aufgrund der soliden Bauweise sind ein Ausbau und eine spätere Widerverwendung kein Problem. Die Platten bieten einfach genug „Material“, um über viele Jahre ihren Dienst zu tun.
Natürlich waren und sind wir sehr gespannt, ob die Testfläche auch hält, obwohl keine Erdnägel verwendet wurden. Der Eindruck nach den ersten Wochen ist hervorragend. Es gibt keinen sichtbaren Verschleiß, die TTE-Gitter sitzen perfekt an ihrem Platz. Selbst am Rand, wo Gitter in der Luft hängen können, gibt es keine Veränderungen. Das ist schon jetzt beeindrucken. Fahrspuren vom Schlepper sind ebenfalls kein Thema.

huebnerleesand fertig

Auch wenn hier eine Randbegrenzung zu sehen ist, so ist diese aufgrund der robusten Bauweise überhaupt nicht nötig.


Dank der kleinen Noppen auf den Plattenstegen bieten die Hübner-Lee auch an Stellen, wo nicht mehr viel Sand liegt, guten Halt. Der einzige Nachteil, der sich bei den Platten aufgrund der Noppen zeigt: Wer mit einer Bollengabel arbeitet, bleibt immer an den kleinen Noppen hängen, auch eine Schaufel stößt hier gerne an. Für die Reinigung empfehlen sich also eher Werkzeuge, die man zu sich hinzieht, wie die kleinen Äppelgabeln beim Mistboy, einen Rechen und ggf. einen Besen.


Hübner-Lee TTE MultiDrain-PLUS 3000 – mit Beton-Steinen

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Wie schon weiter oben geschrieben, bietet Hübner-Lee auch eine Variante der TTE MultiDrain-PLUS 3000 an, bei der die Stegzwischenräume nicht mit Sand verfüllt werden, sondern durch Betonsteine. Diese Variante ist eine gute Lösung für Stellen, an denen Pferde häufiger und länger stehen, sodass sich dort in einer Sandschicht schnell Kot, Urin und Futterreste sammeln könnten, was für die Hufgesundheit nicht sehr zuträglich ist. Auch an Stellen, wo maschinell gemistet werden soll, ist diese Lösung sinnvoll, da die Bauweise noch als unversiegelter Pflasterbelag gelten kann. In Verbindung mit einer Elastikschicht unter den Platten ergibt das dann eine Gelenk-schonende Oberfläche.

Huebner Lee Betonsteine platte alleine

Um zum Beispiel Flächen um Heuraufen zu befestigen, eignet sich die Version mit Betonsteinen. Diese werden einfach in die quadratischen Öffnungen gesetzt.

Die Grundmodelle des Gitters sind identisch, sodass alle positiven Eigenschaften der Sandfüllungs-Variante auch hier zutreffen. Die Verlegung erfolgt in gleicher Weise: auf eine Feinsplittschicht kommt als Verlegehilfe ein feines Vlies, darauf das TTE-Gitter. Die Zwischenräume werden sodann mit kleinen 74 x 74 mm messenden Steinen ausgelegt. Mit einer Höhe von 48 mm schließen die Füllsteine bündig mit der Stegoberkante ab. Die Noppen auf den Stegen ragen also etwas über die Steinfläche hinaus uns sorgen für Rutschfestigkeit. Allerdings ergibt sich auch hier die Schwierigkeit, dass eine Bollengabel gerne an diesen Noppen hängenbleibt und eine Schaufel leider gar nicht zu verwenden ist.

Huebner Lee Betonsteine verlegevlies

Drainageschicht und Verlegevlies sind verlegt, jetzt kommen die Raster und Steine an die Reihe.

Neben dem Vlies haben wir bei dieser Testfläche auch die Erdnägel gesetzt, wobei wir hier zu den Vergleichsgittern ohne diese Befestigung bisher keinen Unterschied erkennen können, was eindeutig für die Qualität der TTEs spricht.

Huebner Lee Betonsteine erdnagel

Erdnägel sollen die Platten zusätzlich sichern und in ihrer Position halten, scheinen aber gar nicht nötig zu sein. Alternativ kann auch eine Umrandung gebaut werden, die aber - soweit wir das schon sagen können, auch nicht nötig ist, da die Platten sehr sicher liegen und einen robusten Eindruck machen.


Doch zurück zu den Betonsteinen. Die zu verlegen, das ist schon ein gewaltiger Aufwand, denn für einen Quadratmeter müssen 100 kleine Steine in die Zwischenräume gelegt werden. Man muss also jeden Stein in die Hand nehmen, einsetzen und das entsprechend oft. Das dauert nicht nur lange, sondern ist auch entsprechend anstrengend. Mit drei Helfern ging für die Verlegung einer Fläche von ca. 24 qm ein kompletter Arbeitstag mit acht Stunden drauf. Das Gewicht, was man mit den eigenen Händen getragen hat, merkt man deutlich in den Knochen. Dafür sorgen die Steine noch einmal für zusätzlichen Halt, denn ein Quadratmeter wiegt nahezu 90 Kilo. Deswegen sollte man auch darauf achten, dass alle TTE-Gitter in der richtigen Position liegen, bevor man die Steine in die Zwischenräume legt. Danach wird es sehr schwer, die Gitter noch zu verschieben, zumal das darunter liegende Vlies auch gerne mit verrutsch. Ein kleiner Nachteil ergibt sich übrigen in den Feldern, wo Erdnägel stecken, da dort keine Betonsteine mehr hineinpassen, ohne eine Stolperstelle zu bilden. Wir haben die Stellen entsprechend mit Sand verfüllt, aber wer auf ein sehr einheitliches Bild der Oberfläche wert legt, sollte eventuell über eine Umrandung nachdenken oder die Erdnägel ganz weglassen. Es gibt aber bei Hübner-Lee spezielle Verbindungsklammer, die das Einsetzen des Pflastersteins auch in diesen Feldern ermöglicht.

huebner lee steine rand und ernaegel

Wird nur den Perfektionisten stören: Dort, wo Erdnägel eingeschlagen sind, passen die Betonsteine nicht. Von der Funktion kein Problem, aber der optische Eindruck wird leicht gestört.

Was wir nach einigen Wochen schon zu dieser Lösung sagen können ist recht kurz, aber eindeutig: Sie hält perfekt. Auch hier gibt es kein ungewolltes Verrutschen oder Wölbungen, die nicht gewollt sind, das macht alles einen super-robusten, stabilen und dauerhaften Eindruck. Selbst als ich mit dem Schlepper mehrfach über den Rand der Gitter abgerutscht bin, hat das die TTEs nicht gestört oder gar geschädigt. Die Werterhaltung dürfte also hier, wie auch bei den Sand-verfüllten Gittern von Hübner-Lee groß sein. Lediglich das Ausbauen erfordert mehr Kraft und Aufwand, weil man die Betonsteine nur sehr mühsam einzeln wieder herausgehoben bekommt. Am besten baut man eine gefüllte Platte aus und dreht sie um 180 Grad, bis die Betonsteine von selber herausfallen.

Huebner Lee Betonsteinehalb verlegt

Das Verlegen der Raster geht einfach und schnell - auch ohne Werkzeug.

Man könnte nun, ganz gleich, wie positiv sich diese Lösung schon in den ersten Monaten im Betrieb zeigt, durchaus auf den Gedanken kommen, dass Aufwand, Preis und Leistung hier nicht im richtigen Verhältnis stehen und man zum Beispiel direkt einen Pflasterer beauftragen könnte. Das mag, aber nur auf den ersten Blick, spannend klingen, denn je nach Region gibt es Angebote, Pflaster für 40 Euro pro Quadratmeter verlegt zu bekommen.  Die Nachteile gegenüber der Hübner-Lee-Lösung sind jedoch mehrere. Zum einen ist der Rückbau einer gepflasterten Fläche ungleich aufwändiger und da Pflaster in vielen Regionen als Versiegelung einer Fläche gilt, kann es zu Problemen bei der Genehmigung kommen. Auch die Anti-Rutsch-Noppen fehlen beim Pflaster, was bei Schnee und Eis durchaus ein Argument ist.

Huebner Lee Betonsteine steine einsetzen

Das Einsetzen der Steine braucht leider sehr viel Zeit, Kraft - und deswegen am besten auch viele Helfer.

Zudem sind die TTEs mit Betonsteinen auch selber zu verlegen, sodass man zeitlich und planerisch flexibler arbeiten kann und dadurch Geld spart. Wenn zudem eine Holhäcksel-Unterschicht zum Einsatz kommt, ergibt das eine federnde Fläche, die mit der Stabilität von Pflaster vergleichbar ist, jedoch weniger kostet.

Huebner Lee Betonsteine1

Nach und nach werden alle Platten mit Betonsteinen ausgefüllt.

In Bezug auf die Kosten kann es zudem entscheidend sein, wie nah oder weit man vom Hersteller entfernt wohnt, da sich die Versandkosten für die TTE-Gitter und – aufgrund des deutlich größeren Gewichts – der Steine deutlich erhöhen, je weiter man entfernt wohnt.

huebner lee steine noppen

Durch die kleinen Noppen auf den Stegen bekommen die Pferde zwar viel Halt beim Laufen, allerdings macht es das Säubern der Platten recht schwer, da die Zinken der Bollengabel gerne daran hängenbleiben.

Das macht schon einiges an Kosten aus, die leichtere Lösungen nicht verursachen. Leider haben wir bei anderen Anbietern keine Steine in dieser Größe gefunden und natürlich ist es verständlich, dass Hübner-Lee mit einer eigenen, gesicherten Qualität für optimale Kompatibilität sorgen möchte. Aber wenn ich mir passende Steine im Baumarkt um die Ecke kaufen und selber transportieren könnte, wäre diese Lösung noch ein kleines bisschen attraktiver.

Wir haben die Kosten für diese Rastervariante mit Steinen nicht mehr separat in der Preistabelle aufgeführt. Die Baumaterialen sind aber identisch mit denen der sandverfüllten Version. Hier kommen zusätzlich die Kosten für die Betonsteine sowie - aufgrund des hohen Gewichts der Steine - relativ hohe Versandkosten. Je nach eigenem Standort liegt der absolute Quadratmeterpreis zwischen 34,00 und 38,00 Euro.


Im Überblick

In den Tabellen haben wir die Preise der jeweiligen Modelle zusammengefasst. Auch zusätzlichen Baustoffe, die die Hersteller in ihren Einbauempfehlungen angeben, sind in einer zweiten Tabelle aufgeführt. Die letzte Tabelle haben wir dann auch Versandkosten, Kosten für Baumaterial und eventuelle Maschinenmiete mit eingerechnet, um zu absoluten Preisen zu kommen, die miteinander vergleichbar sind. In unserem Beispiel sind wir von einer Fläche von 100 qm Lehmboden ausgegangen, der mit dem jeweiligen Produkt befestigt werden soll. Es lohtn sich aber, die Preise jeweils für den eigenen Standort zu prüfen, denn teilweise können Baustoffhändler vor Ort für bestimmte Materialien sehr unterschiedliche Preise verlangen. Gleiches gilt auch für die Versandkosten, die je nach Standort, start variieren und den absoulten Preis beeinflussen.

Hersteller Modell Grundpreis pro qm inkl Mwst.
securatek PP60 17,81 EUR
securatek  BG50 13,11 EUR
Schwabengitter  Paddock 14,28 EUR
WKH Paddockplatte Medium 14,65 EUR
Riedwiesenhof RWH 36 ** 19,99 EUR
Hübner-Lee TTE®-MultiDrain-PLUS 3000  20,23 EUR
novus HM E35+ 17,67 EUR

 

Hersteller Modell Weitere Baustoffe Weitere Baustoffe Weitere Baustoffe Weitere Baustoffe Maschinenmiete
securatek PP60 5 cm Sand 32,- Euro       250 kg Rüttelplatte 50,- Euro Leihgebühr
securatek  BG50 Geovlies 1 Euro/qm 5 cm Sand 32,- Euro      
Schwabengitter  Paddock 5 cm Kies/Splitt-Schicht
80 Euro
5 cm Sand 32,- Euro      
WKH Paddockplatte Medium 5 cm Kies/Splitt-Schicht
80 Euro 
Vlies 1 Euro/qm Lehm/Mutterboden für Randschutz 30,- Euro 5 cm Sand 32,- Euro  
Riedwiesenhof RWH 36 ** 5 cm Sand 32,- Euro Feinnetz als Verlegehilfe      
Hübner-Lee TTE®-MultiDrain-PLUS 3000    5 cm Kies/Splitt-Schicht
80 Euro 
5 cm Sand 32,- Euro    
novus HM E35+ 5 cm Sand 32,- Euro        

 

Hersteller Modell Versandkosten gemittelt Gesamtpreis Link
securatek PP60 125,00 EUR 19,88 EUR www.envirotek.de/Produkte/Bodenbefestigung/Paddockplatte-PP60.html
securatek  BG50 125,00 EUR 15,68 EUR  www.envirotek.de/Produkte/Bodenbefestigung/Bodengitter-BG50.html
Schwabengitter  Paddock 220,00 EUR 17,60 EUR  www.schwab-reitplaetze.de/paddocksauslaeufe/
WKH Paddockplatte Medium 0,00 EUR 16,27 EUR  www.wkh-shop.de/Paddockplatten-Medium 
Riedwiesenhof RWH 36 ** 200,00 EUR 22,31 EUR  www.riedwiesenhof.eu/
Hübner-Lee TTE®-MultiDrain-PLUS 3000  260,00 EUR 23,15 EUR  www.huebner-lee.de/tte-reitsport-tierhaltung/produktinfos-reitsport-tierhaltung/
novus HM E35+ 190,00 EUR 19,89 EUR  https://novus-hm.de/reitplatzbau-paddockbau/paddockplatten-ohne-unterbau-terra-grid-e35/produktbeschreibung/

 Eine Übersicht mit den technischen Spezifikationen der einzelnen Modelle gibt es in unserer Übersichtstabelle im PDF-Format. Die Übersicht der Preise und zusätzlich erforderlicher Baumaterialien gibt es auch hier als PDF-Datei.


Ein erstes Fazit

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Die ersten Regentage haben der Testfläche mit den unterschiedlichen Platten und Gittern nichts anhaben können. Der Sand ist mittlerweile gut durch die Öffnungen gesickert, sodass wir noch einmal eine Schicht aufbringen können.

Natürlich wäre es schön, schon jetzt, zu Beginn der Matsch-Saison, ein Urteil über die „beste Paddock-Platte“ abgeben zu können, aber dafür liegen die verschiedenen Testplatten noch nicht lange genug. Deswegen werden wir an dieser Stelle nur einen ersten Eindruck schildern.

Seit dem Einbau der Testplatten war es in den ersten Wochen noch sehr, sehr trocken. Der sonst oft im September einsetzende Herbstregen, der Wege und Paddocks im Schlamm versinken lässt, blieb lange aus. Das hat sich nun im November aber schon geändert und Regen, Schnee und die ersten Fröste haben die Platten entsprechend beansprucht. Bisher können wir beobachten, dass alle Platten für eine ausreichende Bodenbefestigung sorgen und Wasser recht gut abfließen kann. Auch gibt es noch keine sichtbaren Fahrspuren von unseren Fahrzeugen. Unterschiede sind aber bei den verschiedenen Platten schon feststellbar. So sollten die Ränder der WKH-Medium auf jeden Fall gegen Huftritte geschützt werden, um ein weiteres Ausbrechen der Stege zu verhindern. Die novus HM 35+ zeigen einen leichten Verschleiß an der Oberseite, der aber durchaus sinnvoll ist, weil er das Abäppeln erleichtert und in dieser Form auch nicht weiter fortschreitet (da wir andere Platten des Herstellers schon seit zwei Jahren im Einsatz haben, können wir hier aus Erfahrung berichten). Die Hübner-Lee-Platten in beiden Versionen liegen, genau wie die Riedwiesenhof RWH 36 bombenfest und machen einen superrobusten Eindruck. Bei den Hübner-Lee-Modellen muss man allerdings eher mit einem Mistboy arbeiten und Reste wegkehren. Das geht bei den Riedwiesenhof-Platten einfacher. Beide Envirotek-Platten können, trotz – oder gerade wegen - der unterschiedlichen Bauweise ebenfalls überzeugen und zeigen keinerlei Verschleiß. Ebenso, wie die Schwabengitter-Platten, bei denen zwar beim Einbau einige Federverbinder abgebrochen sind, die seitdem aber unverändert und zuverlässig an ihrem Platz liegen.
Spannend wird es, die einzelnen Modelle über den Winter und das Frühjahr zu beobachten, denn wir gehen davon aus, dass sich mit steigender Belastung auch Unterschiede in den Bauweisen stärker in Form von mehr oder weniger starken Verschleiß zeigen werden. Und auch wenn der eigentliche Testzeitraum im Sommer 2017 endet, so werden wir natürlich weiter beobachten und regelmäßig berichten, wie die verschiedenen Modelle sich schlagen.  
Und zum Schluss möchten wir einmal darauf hinweisen: Die „beste“ Platte gibt es zwar durchaus, aber es ist immer die „beste Platte für eine bestimmte Anwendung“. Mit diesem Wissen im Hinterkopf fällt die Auswahl leichter.

 

Eine Übersicht mit den technischen Spezifikationen der einzelnen Modelle gibt es in unserer Übersichtstabelle im PDF-Format. Die Übersicht der Preise und zusätzlich erforderlicher Baumaterialien gibt es hier als PDF-Datei.

* Auf unserem Titelbild fehlt übrigens die PP60 von envirotek, da diese erst etwas später geliefert wurde, als die übrigen Platten schon verlegt waren.

** März 2019 - Wichtiger Hinweis zu Riedwiesenhof: Die Testsieger-Platte RWH36 von Riedwiesenhof trägt aus technischer Sicht das Testsieger-Logo noch immer zurecht. Allerdings gab es bei Riedwiesenhof wirtschaftliche Schwierigkeiten (siehe unser Artikel hier: www.country-reiten.de/magazin/news/170-riedwiesenhof-comeback-nach-der-kurz-insolvenz) und aktuell erreichen uns immer wieder Anfragen von Kunden, die auf Lieferungen warten und bei Riedwiesenhof niemanden erreichen können. Wir empfehlen deswegen dringend, vor Abschluss eines Kaufs mit Riedwiesenhof eine Regelung für einen Liefertermin zu finden und mögliche Vorauszahlungen gegen Ausfall abzusichern. Laut Riedwiesenhof sollen Bestellungen bis Mitte/Ende März 2019 ausgeliefert werden. Wir werden die Vorgänge weiter beobachten und redaktionell begleiten.

 

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