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Hübner-Lee TTE MultiDrain-PLUS 3000

huebnerleesand aufmacher

Mit gleich zwei Varianten der MultiDrain Plus 3000 nimmt Hübern-Lee an unserem Test teil, die sich jedoch letztlich nur in der abweichenden Füllung der Gitter-Zwischenräume unterscheiden – und natürlich in den jeweiligen Anwendungsbereichen.
Die Platten sind äußerst robust und wirken sehr stabil. Das zeigt sich auch im stattlichen Gewicht: eine Platte wiegt 8,7 kg. Mit einer Größe von 40 x 80 cm sind sie aber trotzdem noch gut handhabbar. Eine Steghöhe von 60 mm bietet in diesem Test sonst kein Gitter, lediglich die Envirotek PP60 ist noch 0,9 cm dicker, aber auch anders und ohne Steg konstruiert. Auf den Stegen befinden sich kleine Noppen, die gegen Rutschen helfen sollen – und das auch tun.

Huebner Lee Betonsteine platte alleine

Hübner-Lee ist mit zwei Modellen im Test vertreten, die sich jedoch nur in der Füllung unterscheiden. Oben die Version mit Sandfüllung (die hier noch nicht zu sehen ist) und unten die Variante mit Betonsteinen, die wir im nächsten Abschnitt genauer besprechen.

Die Hübern-Lees bestehen auch aus Recycling-Kunststoff, der aber härter ist als der Recycling-Kunststoff, den Riedwiesenhof verwendet. Dadurch lassen sich die Hübner-Lee etwas schwerer sägen, wenn es nötig wird. Die Entscheidung für dieses Material können wir nur begrüßen, da es die Umwelt schont und in Situationen, wo es nur unter Auflagen eine Genehmigung zur Bodenbefestigung gibt, kann so ein Punkt durchaus den entscheidenden Unterschied ausmachen. Zumal die TTE-Raster aufgrund ihrer Bauweise auch nicht als bodenversiegelnd gelten. Dies kann bei Genehmigungsverfahren von besonderem Vorteil sein, da die Ausgangsfläche sich einfach wiederherstellen lässt und der belebte Oberboden geschützt wird. Durch natürlichen  Abbau und Filterung von Stoffeinträgen (Ammoniak + Nitrate) wird das Grundwasser besonders geschützt.

huebnerleesand drainageschicht

"Kein Unterbau, sondern eine Drainageschicht, damit das Wasser abließt" - sagt zumindest der Hersteller. Die 5 cm dicke Schicht transportiert nicht nur Wasser besser ab, sondern sorgt auch dafür, dass kleine Unebenheiten auf dem Boden ausgeglichen werden.

Hübner-Lee möchte, dass die Platten auf eine Kiesschicht als Ausgleich gelegt werden. Auf diese kommt dann ein feines Vlies als Verlegehilfe. Die Platten selbst werden mit Erdnägeln im Boden befestigt, alternativ kann auch ein Rahmen gebaut werden. Hübner-Lee empfiehlt zudem, alternativ eine Unterschicht aus Holzhackschnitzeln zu verwenden, die für eine federnde Gesamtfläche sorgen sollen, da Bewegungen etwas abgedämpft werden. Laut Hersteller sei das zwar ein, auf den ersten Blick zumindest, ungewöhnliches Material, es würde sich aber bei verschiedenen Anwenden sehr bewähren und sei zudem als natürlicher Baustoff für den verbesserten Schadstoffabbau und für eine reduzierte Geruchsbildung hilfreich. Eventuell werden wir hier später noch einmal einen gesonderten Test starten, um das zu überprüfen.
Wir haben uns bewusst entschieden, die TTE-Raster testweise einmal mit Vlies und Erdnägeln zu verlegen und einmal auf beides zu verzichten, um Unterschiede herauszufinden.
Eine Version der Test-MultiDrain-PLUS 3000 wird nach dem Verlegen mit Sand verfüllt. Hübner-Lee empfiehlt, eine ca. 3 bis 4 cm hohe Tretschicht oben auf den TTE-Gittern zu lassen. Das ist für alle Bereiche, wo Pferde nicht lange stehen, keine schlechte Lösung, wenngleich diese obere Schicht auch beim Abäppeln und durch Hufbewegungen schnell abgetragen wird, es sei denn, es gibt eine entsprechend höhere Umrandung.
Grundsätzlich sind Sandschichten als Tretschicht genau zu beobachten, denn darin können sich Kot, Urin und Futterreste sammeln und zu einer bakterienreichen Masse verwandeln, die der Hufgesundheit nicht sehr zuträglich ist.

huebnerleesand angepasst

Auch die TTE-Raster lassen sich einfach und schnell verlegen. Gerade an Stellen, von Rundungen oder Ecken ausgelegt werden müssen, können sie punkten.

Natürlich haben alle Hersteller mit dieser Problematik zu kämpfen. Deswegen bietet Hübner-Lee für Stellen, an denen Pferde bspw. fressen, die Variante mit Füllsteinen an.
Bei den mit Sand verfüllten TTE-Rastern haben wir beim Verlegen auf Erdnägel und Verlegehilfe verzichtet. In unserem Fall war das überhaupt kein Problem. Die Platten lassen sich wunderbar leicht, schnell und einfach verlegen. Der Untergrund muss nicht ganz eben sein, da die Splittschicht  Unebenheiten etwas ausgleicht. Ist die Splittschicht auf den Boden aufgebracht, werden die Platten einfach darauf verlegt. Sie rutschen sehr leicht ineinander und im Gegensatz zu den Riedwiesenhof- Platten ist hier kein Vorschlaghammer erforderlich. Ein Vorteil, den vor allem die weiblichen Helferinnen bei unseren Verlegeaktionen sehr positiv hervorhoben.

huebnerleesand gesandet

Auf dieser Testfläche haben wir auf Erdnägel und Verlegevlies bewusst verzichtet - und können bis jetzt keine negativen Auswirkungen feststellen.

Ein Verlegevlies haben wir nicht vermisst, für uns gab es keinen Unterschied beim Verlegen im Vergleich zu der Fläche mit dem Vlies. Bei größeren Bodenunebenheiten muss man die schon liegenden Platten ggf. leicht anheben, damit die neu anzulegende Platte besser in die Verbinder rutsch.
Wenn die Platten im T-Verbund verlegt werden, wird die Fläche in sich sehr stabil, hat aber durch die nicht-einrastenden Verbindungen dennoch Luft, um sich auszudehnen oder zusammenzuziehen.
Aufgrund der Plattengröße gelingt das Verlegen nicht ganz so schnell, wie bei den zu größeren Einheiten vorgesteckten Gittern und Platten, aber auch hier kommt man schnell voran. Zudem lassen sich mit den TTE sehr einfach Rundungen und Ecken ausfüllen.
Aufgrund der soliden Bauweise sind ein Ausbau und eine spätere Widerverwendung kein Problem. Die Platten bieten einfach genug „Material“, um über viele Jahre ihren Dienst zu tun.
Natürlich waren und sind wir sehr gespannt, ob die Testfläche auch hält, obwohl keine Erdnägel verwendet wurden. Der Eindruck nach den ersten Wochen ist hervorragend. Es gibt keinen sichtbaren Verschleiß, die TTE-Gitter sitzen perfekt an ihrem Platz. Selbst am Rand, wo Gitter in der Luft hängen können, gibt es keine Veränderungen. Das ist schon jetzt beeindrucken. Fahrspuren vom Schlepper sind ebenfalls kein Thema.

huebnerleesand fertig

Auch wenn hier eine Randbegrenzung zu sehen ist, so ist diese aufgrund der robusten Bauweise überhaupt nicht nötig.


Dank der kleinen Noppen auf den Plattenstegen bieten die Hübner-Lee auch an Stellen, wo nicht mehr viel Sand liegt, guten Halt. Der einzige Nachteil, der sich bei den Platten aufgrund der Noppen zeigt: Wer mit einer Bollengabel arbeitet, bleibt immer an den kleinen Noppen hängen, auch eine Schaufel stößt hier gerne an. Für die Reinigung empfehlen sich also eher Werkzeuge, die man zu sich hinzieht, wie die kleinen Äppelgabeln beim Mistboy, einen Rechen und ggf. einen Besen.

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