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Aufmacher

Heunetze sind sehr hilfreich, um Pferde beim Fressen zu beschäftigen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass das Heu nicht im ganzen Stall verteilt wird. Wir haben die Heunetze von Heunetz.de im Dauertest geprüft.

Für unseren Test haben wir drei Heunetze seit etwa 1,5 Jahren im Dauereinsatz bei Wind und Wetter. Sie werden von ca. 10 Pferden rund um die Uhr „bekaut“ und müssen zeigen, ob sie den hohen Preis auch rechtfertigen.

 

Grundsätzliches

Grundsätzlich sind Heunetze sehr sinnvoll, wenn sie die richtige Maschenweite aufweisen, sodass sie Pferde nicht zu stark am Fressen hindern, andererseits aber auch nicht zu viel Heu durchlassen. Netze helfen, dass die Pferde einen Rundballen nicht komplett um den Futterplatz verteilen. Durch die Abdeckung des Heus benötigen die Pferde mehr Zeit zum Fressen, was sie beschäftigt. Soweit die Theorie.

 

Doch wie sieht es in der Praxis aus?

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Das Thema Sauberkeit ist mit Netzen definitiv gelöst. Das Heu bleibt größtenteils in der Heuraufe und nur wenige Halme werden um die Raufe verteilt. Das spart nicht nur Zeit beim Misten, sondern senkt auch den Heuverbrauch. Auch die Beschäftigung der Pferde wird gesteigert, da das Heuknibbeln mehr Aufwand beim Fressen bedeutet und zudem die Fresszeit im gewissen Rahmen verlängert. Bei Versuchen in einem klar definierten Fressraum (Eingewöhnungsbox, 2 Pferde, 14 Tage Beobachtungszeitraum) konnten wir feststellen, dass ein 1,50 cm Rundballen ca. einen halben Tag länger hielt, wenn man ein Netz über dem Ballen befestigt. Noch größer wird der Effekt im Vergleich von loser Heugabe und Heugabe in Hängenetzen.

 

ausgerissen

 

Probleme mit ausgerissenen Netzen gibt es nur dort, wo die Befestigung zu statisch ist und die Kräfte, die auf das Netz wirken, wenn die Pferde beim Fressen daran reißen, nicht abgedämpft werden.

 

Größe und Form

Heunetze gibt es bei Heunetz.de in unterschiedlichen Größen und Ausführen. Neben den – in diesem Test nicht getesteten - Netzen zum Aufhängen, die mit losem Heu befüllt werden,  gibt es zwei „Grundbauarten“: Zum Drüberziehen und zum Einpacken. Bei erster Ausführung wird das Netz über einen Rundballen in einer Raufe gelegt und an der Raufe befestigt. Bei der zweiten Ausführung wird der Rundballen in das Netzt eingepackt, wie bei einer Tüte und die Öffnung verschlossen.
Die Drüberzieher lassen sich einfacher über einen Ballen bewegen, sodass man die Netze oder Schnüre, die den Ballen zusammenhalten, recht einfach entfernen kann. Nachteil sind jedoch die dafür erforderlichen Befestigungen, die mehr Kosten und Aufwand verursachen. Zudem kann es sein, dass das Netz aus den Befestigungen rutscht, wenn der Ballen sich dem Ende zu neigt.  Bei den Netzen, in die der Ballen eingepackt wird, ist ein Hoflader oder Schlepper fast unumgänglich. Damit hebt man den Ballen an, zieht das Heunetz darüber, schneidet das Ballennetz auf und verschließt dann das Heunetz. Hat man einmal raus, wie das geht, funktioniert das sehr gut. Der Vorteil ist dabei, dass das Netz nicht befestigt werden muss und das Netz jederzeit gut sitzt, egal wie viel die Pferde von dem Ballen schon gefressen haben. Ich würde mittlerweile immer die Entscheidung für die Variante treffen, in die der Ballen eingepackt wird.
Eine weitere Größe, die es zu bestimmen gilt, ist die Maschenweite. Im Einsatz haben sich 4,5 cm als guter Wert erwiesen. Damit fällt noch nicht so viel Heu durch das Netz, wie bei 6 cm Maschenweite, die Pferde bekommen aber noch genügend Heu durch das Netz, was bei 3 cm schon deutlich schwerer wird.

 

Das geht doch auch günstiger, oder?

Für ein Heunetz von Heunetz.de muss man zwischen 150 und 200 Euro bezahlen, je nach Größe und Ausführung. Das sieht auf den ersten Blick viel aus und auch wir haben uns anfangs gedacht, dass wir ganz schlau sind und stattdessen die günstigen Ladungssicherungsnetze kaufen. Ladungssicherungsnetze gibt es allerdings oft nicht in den nötigen Größen, um einen kompletten Rundballen einzukleiden, sodass man mehrere miteinander verbinden muss. Größere Netze werden schnell teurer. Der wohl größte Nachteil ist jedoch die kurze Haltbarkeit. Die Pferde zerbeißen die Materialien sehr schnell und man verbringt viel Zeit mit dem Flicken der Löcher, bis man am Schluss fast keine originalen Seile mehr im Netz hat. Nachdem wir diese negativen Erfahrungen gemacht haben, war der vermeintlich hohe Preis dann doch gar nicht mehr so hoch, zumal sich nun zeigt, dass die Netze wirklich gut halten. Das von Heunetz.de verwendete Material ist gegenüber Pferdeverbiss viel haltbarer und robuster. Der höhere Anschaffungspreis hat sich nach relativ kurzer Zeit schon amortisiert.

 

Befestigung

 

Bei den Netzen, die über den Rundballen gelegt werden, muss für ausreichende Befestigung gesorgt werden, die zusätzliche Kosten verursacht.

 

Befestigungsproblematik

Die offenen Netze, die von oben über Rundballen gelegt werden, müssen an der Raufe befestigt werden, damit sie nicht verrutschen können. Hier muss man weiteres Geld für Befestigungsmaterial einplanen. Entsprechende Befestigungsringe und Karabiner kosten schnell noch einmal weitere 50 Euro. Sehr wichtig ist es aus unserer Erfahrung,  die Verbindung zwischen Netz und Halterung an der Raufe elastisch zu gestalten, damit die Kraft, die entsteht, wenn die Pferde am Netz reißen, nicht komplett auf das Netzmaterial einwirkt, sondern z.B. über elastische Verbinder abgedämpft wird. Tut man das nicht, kann es passieren, dass das Netz an den Rändern zu stark belastet wird und reißt. Diese Problematik entsteht bei den Rundballennetzen, die den Ballen komplett umschließen, naturgemäß nicht.

 

Fazit

Es lohnt sich, etwas mehr Geld zu investieren, denn die Heunetze von Heunetz.de bestehen aus einem sehr widerstandsfähigen Material, das den Pferdezähnen ausreichend Paroli bieten kann. Wenn die Befestigung gut gelöst ist, halten die Netze einige Jahre durch. Für uns ist klar: die nächsten Netze werden wir wieder bei Heunetz.de kaufen. Es lohnt sich!

 

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